Ich war so blauäugig

2. Juni 2026

Die größte Lüge über Blauaugen

„Ich war so blauäugig.“


Wie oft sagen wir diesen Satz, wenn wir vom Leben enttäuscht wurden?

Wenn wir einem Menschen vertraut haben, der unser Vertrauen nicht halten konnte.

Wenn wir an das Gute und Schöne geglaubt haben und die Welt uns eine andere "schiache" Seite gezeigt hat....


Blauäugig zu sein gilt in unserer westlichen Gesellschaft gerne als Synonym für Naivität, für Gutgläubigkeit und für mangelnde Lebenserfahrung. (Krass oder?)


Aber die Frage die sich mir da aufdrängt ist Folgende:

Was wäre, wenn wir diesen Satz völlig falsch verstehen?


Denn in meiner Arbeit als Iridologin mit den Augen begegnen mir so viele Menschen mit blauen Augen. Und Leute, keine(r) von ihnen ist naiv. Absolut nicht!

Im Gegenteil: viele von ihnen tragen eine tiefe Weisheit in sich. ZB eine Fähigkeit, Möglichkeiten zu sehen, BEVOR sie sichtbar werden. Eine Sehnsucht nach einer besseren, heileren Welt. Eine innere Stimme, die sagt: „He, da geht noch mehr.“


Blauaugen sind die Visionärinnen in dieser aufregenden Zeit in der wir gerade inkarniert sind....


Es sind Menschen, die sich nicht ausschließlich daran orientieren, wie die Welt gerade ist.

Sie spüren vielmehr, wie sie sein könnte. Sie glauben an Entwicklung, an Wachstum und natürlich an Heilung.


An die Fähigkeit des Menschen, über sich hinauszuwachsen. Ja klar werden solche Menschen öfter mal enttäuscht. Wer sein Herz offen hält, erlebt die Welt intensiver.

Wer an das Gute glaubt, begegnet auch den Schatten. Wer vertraut, macht Erfahrungen.

Doch genau darin liegt ihre Stärke.


Die größte Veränderung der Menschheit wurde selten von den Zynikern erschaffen.

Sie wurde von Menschen erschaffen, die bereit waren, an etwas zu glauben, das andere noch nicht sehen konnten.


Für mich als Blauauge bedeutet blauäugig zu sein also etwas ganz anderes.

Es bedeutet, den Mut zu besitzen, das Licht zu sehen, während andere nur die Dunkelheit betrachten.

Es bedeutet, Möglichkeiten wahrzunehmen, wo andere Grenzen sehen.

Es bedeutet, mit offenem liebevollen Herzen durch die Welt zu gehen.


Und ganz unbedingt und dringend sollten wir aufhören, diesen Satz als Beleidigung zu verwenden!!!!!


Denn die Welt braucht Menschen, die noch träumen können.

Menschen, die an Wunder glauben.

Menschen, die Visionen haben.

Menschen, die den Mut besitzen, blauäugig zu bleiben.


Denn jede große Zukunft beginnt mit jemandem, der bereit ist, an sie zu glauben.


Eure Tanja vom Krafthof Naeli im Südburgenland

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Über die Erinnerung, die in unseren Augen lebt
von 113f33a9-2cef-41c3-bba9-ff55566bbe5f 1. März 2026
Ich kenne dieses Gefühl zu gut. Diese inneren Zwiegespräche, bei mir begann es mit 13. Mitten in der Nacht bin ich aufgewacht mit der Frage: Warum bin ich hier und soll DAS wirklich alles gewesen sein? Ich kenne dieses permanente „Irgendwas stimmt hier nicht.“ Und manchmal auch: Passiert mir das jetzt alles wirklich? Und ja – mein Leben war objektiv schwer. Auch wenn ich es nie so benannt oder gesehen habe. Der tragische Tod meines kleinen Bruders, als ich gerade zwanzig war. Verdacht auf Brustkrebs als Jungmama mit gerade dreiundzwanzig. Herzstillstand bei der Geburt meiner zweiten Tochter mit sechsundzwanzig. Plötzlich Witwe mit 3 kleinen Mäusen nach dem tragischen Unfalltod meines ersten Mannes mit vierunddreißig. Schwere war in meinem Leben also kein theoretisches Konzept. Doch spätestens beim Tod meines Mannes und Vater meiner 3 Mädels begann ich zu verstehen: die eigentliche Last liegt nicht in dem, was ich erlebe. Sie liegt in meinem inneren Widerstand dagegen. In meinem starren Festhalten an einem Idealbild davon, wie mein Leben hätte sein sollen. Was ist denn ein Seelenplan wirklich, so ganz ohne spirituelles Blabla? Dein Seelenplan ist keine spirituelle Karriereleiter und auch kein hübsches Konzept für gute Zeiten, oder ein Nice to Know wie Kartenlegen. (Auch wenn einige das so verkaufen) Er beschreibt die emotionale Erfahrungsreise, die deine Seele sich für diese Inkarnation gewählt hat. Darin findest du keine Berufsbezeichnung, sondern es zeigt sich darin dein inneres Entwicklungsfeld, das sich durch dein gesamtes Leben ziehen wird. Du weißt ja: auf Seelenebene existiert Einheit. Im Menschsein betreten wir die Welt der Dualität. Hier entfaltet sich unsere menschliche Erfahrung über Gegensätze wie: Licht und Schatten Nähe und Distanz Mut und Angst Liebe und Ablehnung Erst im Kontrast entsteht also unser Bewusstsein. In diesem Spannungsfeld erkennst du dann, wer du eigentlich wirklich bist. Wenn deine Seele Liebe in ihrer Tiefe verkörpern möchte, begegnet sie Situationen, in denen Liebe nicht selbstverständlich ist. Wenn sie Mut leben will, wird sie Angst kennenlernen. Wenn sie Selbstvertrauen entwickeln will, wird sie Unsicherheit durchdringen. Das Leben fühlt sich schwer an, wenn wir gegen das ankämpfen, was uns formen und in die gewählte Richtung schubsen will. Wenn wir funktionieren, obwohl unsere Seele längst in eine andere Richtung schaut. Wenn wir Anpassung (an Eltern, Schule, Kollegen etc) über unsere ureigene Wahrheit stellen. Schwere entsteht also häufig dort, wo deine Entwicklung (also sein Seelenplan) anklopft. Mein Seelenplan liegt weit außerhalb meiner menschlichen Komfortzone als Tanja. Er ist kontrastreich, intensiv, fordernd. Ich wollte Mut – also lernte ich Angst kennen. Ich wollte Vertrauen – also begegnete ich Kontrollverlust. Ich wollte Liebe in ihrer radikalen Echtheit – also durchlebte ich Verlust. Das alles hätte mich verbittert zurücklassen können. Oder aufwecken und erinnern. Wichtig ist mir ganz besonders zu erwähnen, dass der Seelenplan kein festgeschriebenes Drehbuch ist. Er gleicht einem Optionsfeld. Du verfügst über deinen freien Willen. Du kannst innerhalb dieser Erfahrungsräume wählen, etwas integrieren, oder verschieben oder dich komplett neu ausrichten. Mit deiner Geburt tritt deine Seele in einen Zustand ein, in dem die Erinnerung an ihre ursprüngliche Herkunft und die Wahl ihres Seelenplans nicht mehr bewusst zugänglich sind. Genau dieses Vergessen macht erst echte Erfahrung möglich. Das Gefühl des Getrennt-Seins macht dich erst zu einer Suchenden. Manche Frauen spüren sehr früh: „Ich gehöre hier nicht hin.“ „Ich passe nicht in dieses System.“ „Da muss doch mehr sein.“ Und manchmal kommt dieses Gefühl erst später, zB nach einer Diagnose, oder nach einer Trennung. Oder wenn dein Leben plötzlich still wird. Seinen Seelenplan zu leben bedeutet nicht, dass plötzlich alles leicht wird. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, für deine Themen, für deine Entscheidungen und für dein Wachstum. Es bedeutet, nicht auszuweichen, nichts Schönzureden. Und es sich nicht in der Opferrolle gemütlich zu machen. Manches lässt sich Schritt für Schritt integrieren. Manchmal verlangt das Leben aber einen radikalen Schnitt – wie unser Umzug ins Südburgenland, der mein Leben komplett neu ausgerichtet hat. Heute fühlt sich mein Leben nicht deshalb stimmig an, weil es keine Herausforderungen mehr gibt. (Schön wärs haha) Es fühlt sich stimmig an, weil ich nicht mehr gegen mich arbeite. Wenn dein Leben sich schwer anfühlt, heißt das nicht, dass du gescheitert bist. Vielleicht ruft dich gerade dein nächster Entwicklungsschritt. Vergiss nicht, dein Seelenplan ist kein spirituelles Accessoire. Er ist dein innerer Kompass. Und wenn du lernst, ihn zu fühlen, fühlt sich dein Leben wieder wie deins an. Ich begleite Frauen am Wendepunkt dabei, sich an ihren Seelenplan zu erinnern. Über die Augen, mit Hilfe der Pflanzenwesen und der Spagyrik, über ehrliche Gespräche und Bewusstwerdung. Weil: Das Leben ist schön. Punkt.
22. Februar 2026
Du kennst diesen Moment in deinem Leben, wo Inspiration und Insta-beiträge nicht mehr reichen. Du hast unzählige Selbsthilfebücher gelesen, einschlägige Podcasts angehört. Du hast dutzende Workshops besucht, online und offline. Und vielleicht hast du sogar selbst Frauen begleitet. Und trotzdem bleibt da dieses dumpfe Gefühl: Ich weiß so viel und lebe so wenig davon. Genau hier beginnt meine Arbeit als spirituelle Iridologin, als Spagyrologin und Mentorin für Frauen in Umbrüchen. Frauen wie du kommen zu mir und sie stehen mitten im Umbruch. An Scheidepunkten in ihrem Leben. Zwischen altem Leben und Sehnsucht. Zwischen Funktionieren und Wahrhaftigkeit. Zwischen Muttersein, Partnerschaft, Beruf und diesem inneren Ruf, der immer lauter wird. Du spürst: da ist mehr. Du hast hier eine Aufgabe. Dein Leben will größer gelebt werden. Und gleichzeitig fühlst du dich erschöpft, körperlich überlastet, energetisch leer und innerlich zerrissen. Vermutlich hast du auch schon zig spirituelle Konzepte probiert. Deine Human Design Chart analysiert. Deine astrologischen Transite studiert. Mit anderen deine Seelenaufgabe diskutiert. Doch dein Körper zieht nicht mit. Und genau da liegt der blinde Fleck der modernen Spiritualität. Wir sind eine Seele, die einen menschlichen Körper bewohnt. Dieser Körper ist kein Beiwerk und kein lästiges Vehikel. Er ist unser Tempel. Unser Fahrzeug durch diese Inkarnation. Unser einzigartiger Resonanzraum für Erkenntnis. Ohne ihn können wir unseren Seelenplan, unsere Berufung nicht verwirklichen. Ohne ihn verkörpert sich nicht unsere Berufung. Ohne ihn bleibt Spiritualität immer nur fade Theorie. Und ich arbeite genau dort, wo diese Erkenntnis in deinem Körper landen muss. Viele spirituellen Coaches bleiben im Mentalkörper hängen. Ja es wird fleissig reflektiert, und analysiert, auch visualisiert und sowieso manifestiert. Doch Verkörperung bedeutet, dein Nervensystem zu regulieren, deine Organe zu entlasten, deine Lymphe in Fluss bringen, deine Leber zu klären, deinen Darm zu stärken und Erdung zu kultivieren. Genau deshalb verbinde ich die spirituelle Iridologie mit der Spagyrik, der Organenergetik und dem echten Leben. Ja dein Seelenplan zeigt sich in deinen Augen. Er wirkt jedoch durch deine Organe und deinen Körper. Ich sehe tagtäglich wie viele Frauen funktionieren statt leben. Ich sehe Körper, die eindeutige Signale senden, wie Müdigkeit, Entzündungen, Zykluschaos, Gewichtsschwankungen, Hautthemen oder Verdauungsbeschwerden uvm. Mein Warum ist einfach: ich begleite Frauen dabei, ihren Seelenplan zu verkörpern, im Körper, im Alltag und im echten Leben. Und wenn du dich nun fragst, welche Transformation du bei mir bekommst, dann sag ich dir, bei mir geht nicht um noch mehr Wissen. Du bekommst bei mir praktische Verkörperungstools an die Hand: 1. Klarheit über deinen Seelenplan: und die Iridologie leistet uns da gute Dienste 2. Erdung deiner Energie: durch Spagyrik, Organarbeit, Detox & Pflanzenwesen-Arbeit 3. Reguliertes Nervensystem: du wirst ruhiger, klarer und stabiler. 4. Körperliche Entlastung: dadurch mehr Energie, mehr Fokus und mehr Präsenz. 5. Konsequenz: Dein Seelenplan ist keine Inspiration. Er ist DEINE Entscheidung. Verkörperung bedeutet Verantwortung Verkörperung heißt: Du hörst auf, dich hinter irgendwelchen (spirituellen) Konzepten zu verstecken. Du übernimmst Führung über dein Leben. Du beginnst, dich selbst zu führen. Viele Frauen helfen allen anderen, aber sie führen sich selbst nicht. Meine Arbeit führt dich zurück in deine eigene Autorität. In deine weibliche Schöpferkraft und in deine Würde. Krafthof Naeli ist kein spiritueller Spielplatz!!!! Hier geht es um: Erdung, Reinigung, Bewusstheit, Bewusstsein schaffen, Integration und echte Transformation. Hier geht es darum, zwei Hände frei zu haben, um dieses wundervolle einzigartige Leben zu umarmen. Vergiss nie: dein Körper ist dein Tempel. Deine Seele ist dein Auftrag. Und dein Alltag ist der Raum in dem du wachsen und dich entfalten darfst. Und genau dort begleite ich dich. Das Leben ist schön. Punkt.
20. Februar 2026
Ich sehe so viele Frauen, die glauben, mit ihrem Körper stimme etwas nicht. Sie fühlen sich morgens müde, tagsüber aufgebläht, reizbar und schwer im Kopf. Sie schlafen schlecht, ihr Zyklus spielt verrückt, die Haut reagiert und der Kopf ist voller Nebel. Und irgendwann entsteht dieser verrückte Gedanke: „Ich bin einfach nicht belastbar genug.“ Doch ich glaube etwas anderes. Ich bin überzeugt davon, wir sind nicht krank. Ich bin sicher, wir sind überlastet. Wir leben in einer Welt, in der wir täglich mit Umweltgiften in Kontakt kommen. Rückstände von Pestiziden in unserer Nahrung, Medikamentenrückstände und Hormone im Wasser, Mikroplastik, Feinstaub, Zusatzstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln, und und und. Unser Körper ist ursprünglich für eine solche Dauerbelastung nicht gemacht worden. Und trotzdem trägt er sie – jeden einzelnen Tag. Dazu kommt ein weiterer Faktor, über den kaum gesprochen wird: Dauerstress. Verantwortung. Funktionieren. Emotionen, die keinen Raum bekommen. Auch das ist eine Form von „Toxizität“. Unser Körper speichert nicht nur chemische Stoffe, sondern auch ungelöste Spannungen. Thats real! Entgiftung, oder Ausleitung ist deshalb kein gehypter Trend. Sie ist eine Form von Selbstverantwortung. Dein Körper ist dein Tempel! Behandle ihn auch so! Ein Detox bedeutet für mich nicht, drei Tage nur Saft zu trinken oder radikal zu hungern. Es bedeutet, dem Körper wieder Raum zu geben, seine natürlichen Ausleitungsprozesse zu unterstützen. Unsere Leber, unsere Nieren, unser Darm, unsere Lymphe – sie arbeiten ununterbrochen für uns. Die Frage ist nur: Haben sie genug Kraft und Reserven dafür? In meinem 30-tägigen Detox-Programm "Loslassen mit Ionis - Spagyrik" arbeite ich mit spagyrischen Essenzmischungen, die gezielt die großen Ausleitungsorgane begleiten. Die Mischung „Alpha“ unterstützt zB. Niere und Blase, „Beta“ begleitet Leber, Galle und Darm, und „Gamma“ wirkt auf Lymphe, Haut und Schleimhäute. Diese Essenzen sind keine aggressiven Eingriffe, sondern Impulse. Sie erinnern deinen Körper an seine eigene Regulationsfähigkeit. Parallel dazu arbeiten wir mit einer antientzündlichen Ernährung und einem bewussteren Umgang mit dem Säure-Basen-Haushalt. Denn viele chronische Beschwerden haben ihren Ursprung in einem entzündlichen Milieu. Wenn wir dieses Milieu verändern, verändert sich oft viel mehr als nur die Verdauung. Doch Detox ist viel mehr als ein körperlicher Prozess. Es ist dein inneres Ja. Dein Ja zu deinem Seelenplan in deinem Körper. Ein Ja dazu, alte Gewohnheiten loszulassen, die dich klein halten. Ein Ja zur Würde, dich ernst zu nehmen. Ich arbeite nur mit Frauen im Umbruch. Frauen, die spüren, dass sie nicht mehr einfach nur funktionieren wollen. Frauen, deren Körper längst begonnen hat, Signale zu senden. Für sie ist Detox kein Wellness-Experiment. Es ist ein Wendepunkt. Heilung beginnt dort, wo Ausreden enden. Wenn du bereit bist, Verantwortung für deinen Körper zu übernehmen und dein inneres Milieu – körperlich wie seelisch – zu klären, dann ist dieses Detox vielleicht dein nächster Schritt. Wenn du bei diesem Programm dabei sein möchtest, melde dich bis 26.2. 26 bei mir. Dann schließe ich diesen Raum bis zum Herbst.
3. Februar 2026
Hallo ihr wundervollen Augen, heute wirds emotional, deep dive, direkt aus meinem Leben. Weil ich bin echt, direkt, Authentizität ist meine Expertise. KI frei und am Puls der Zeit. Ein Thema, das mir im Herzen brennt, so sehr dass es körperlich weh tut: Wir Frauen, wir sind viel. Und genau DAS ist unsere Wahrheit. Wir Frauen tragen Welten auf unseren zarten schmalen Schultern. Wir halten Räume, große Räume. Wir gebären nicht nur Kinder, sondern auch Ideen, Prozesse und Übergänge. Wir erinnern uns, an Zyklen, an Stimmungen, Familiengeburtstage, Zahnarzttermine und Arztrechnungen und an Unsichtbares. Wir sind die Mütter, die Partnerinnen, die Bettgefährtinnen, die Visionärinnen, Heilerinnen, Macherinnen und Liebende. Und all das gleichzeitig. Mit offenem Herzen, klarem Kopf, mit ganz viel Verantwortungsgefühl und noch mehr Hingabe. Aber dann passiert etwas Seltsames: je mehr wir in unsere Kraft kommen, desto öfter hören wir: wir seien "zuviel". Zu intensiv, zu präsent, zu emotional, zu launenhaft, zu oft wechselnd, zu ideenreich oder auch zu klar. Dabei ist das, was als "zu viel" benannt wird, meist einfach unser volles Licht. Das wir eben voll aufdrehen, um zu überleben. Viele von uns haben ganz früh gelernt, als Tochter vom Papa, sich kleiner zu machen. Leiser, angepasster und gefälliger. Wir wurden Meisterinnen der Kompromisse. Die "Kompromissqueen". Mit ganz feinem Gespür für die Stimmungen und Bedürfnisse anderer. Und irgendwo auf diesem Weg begann etwas anderes zu verblassen: der Blick ins Spiegelbild fühlt sich fremder an, das eigene Lachen erreicht das Herz nicht mehr, das eigene Herz wird leiser, die Freude gedämpfter..... Denn jedes Mal, wenn wir Frauen unser Licht dimmen, verliert unsere Seele ein Stück Heimat. Unsere Seele sehnt sich nach Echtheit, nach Aufrichtigkeit, nach dem Gefühl: ICH LEBE MICH! Hör mir zu, dein Licht braucht keine Erlaubnis! Dein Strahlen ist keine Provokation und deine Tiefe keine Überforderung für andre. Deine Klarheit ist kein Angriff auf die Männerwelt. Wenn sich jemand geblendet fühlt, spricht das über seinen eigenen inneren Raum. Dein Auftrag liegt woanders: BLEIB BEI DIR! Jeden Abend stehst du dir selbst gegenüber vor dem Spiegel, mit allem was du gelebt hast, mit allem was du tagsüber zurückgehalten hast. Und genau da entscheidet sich deine Wahrheit. Deine Seele verdient Authentizität. Sie liebt dich in deiner unendlichen Größe und Vielfalt. In deiner Fülle und deiner ganzen wundervollen Präsenz. Ich darf dich mit meiner Geschichte erinnern, an deine Würde, deine innere Souveränität, dass dein Weg zuerst mal DEINER ist. Du gehst für dich los, aus Selbstachtung in Selbstliebe und in Klarheit. Von dort aus entsteht Verbindung, die dich trägt. Kann Begegnung auf Augenhöhe stattfinden und entsteht Resonanz statt Anpassung. Du bist viel und das ist ein Segen für diese Welt. Für deine Kinder, dein Wirken und für diese Zeitqualität. Dein Licht gehört in die Welt. So wie meins. Und das ungekürzt und unverhandelbar. In großer Zuneigung Naeli
16. Januar 2026
Diese Geschichte ist ein Manifest, ich notiere sie für mich und meine Kinder, weil man schnell vergisst, doch ich möchte nichts vergessen, denn diese Geschichte hat mich zu der gemacht, die ich heute sein darf, und dafür bin ich unendlich dankbar. Ich war etwas über fünfzehn, als ich meinen ersten Mann kennengelernt habe. Meine erste große Liebe. Wir sind zusammen erwachsen geworden, haben Entscheidungen getroffen, von denen wir glaubten, sie seien für immer, und waren uns ziemlich sicher, dass unser Leben ungefähr so laufen wird, wie wir es uns in den buntesten Farben ausgemalt haben – wenn wir uns nur genug anstrengen. Wir sind gemeinsam in die Großstadt gezogen, haben studiert, fantastische Zukunftspläne gesponnen und ganz bald unser erstes Wunschkind in den Armen gehalten. Wegen ihr sind wir an den Stadtrand gezogen, raus aus dem Lärm und rein ins Grüne. Hausbau mit 22, rückblickend frage ich mich heute noch, woher wir diesen Mut genommen haben, aber damals erschien uns das völlig logisch. Geheiratet mit 26, zweite Tochter mit 27, dritte Tochter mit 30. Drei kleine Kinder, ein kleines Reihenhaus im Grünen und finanziell immer eher sportlich unterwegs (positiv formuliert). Ich in Teilzeitarbeit, er ein Vollverdiener, wer erinnert sich noch an die Wirtschaftskrise ?– und ich mit einem Studienabschluss mit Auszeichnung in der Tasche und dem lauten Wunsch, nicht nur als Mama zu funktionieren, sondern auch beruflich meinen Platz zu finden. Am liebsten an der Uni. Mein Mann war sehr erfolgreich in seinem Job. Und er hatte einen Traum, das Segeln. Dieser Traum war plötzlich da und ließ ihn einfach nicht mehr los. Und wie das so ist, wenn jemand einen Traum hat, der größer wird als der Alltag: er rannte los, machte Prüfungen, viele Kurse, lernte eifrig ganze Nächte durch. Wir hatten diesen gemeinsamen Traum von einer Weltumsegelung, irgendwann, mit den Mädels. Ein großes Irgendwann, das sich echt gut anfühlte. In der Nacht vor der großen Prüfung für den Fahrtenbereich 3 hat ihm der Sturm das Leben genommen. Er ist im Meer ertrunken. Mit 37. Mitten aus dem Leben gerissen. Ich war 33. Drei kleine Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Wir hatten Schulden und viel Verantwortung. Und da gab es einen Moment, der sich eingebrannt hat wie kein anderer. Als die Krisenintervention der Polizei vor mir stand, sah ich nur deren Ärmel – dieses Abzeichen mit dem Schriftzug "KRISENINTERVENTION" und ich wusste sofort, die sind nicht wegen einer Kleinigkeit da. Mein Mann, der Papa meiner Kinder, ist tot. Und er wird nie mehr zurückkommen. Ich hatte keine Zeit zu trauern, wirklich keine. Drei Halbwaisen wollten gehalten werden, eine schwangere Schwägerin, verwaiste Eltern und Freunde, die selbst nicht wussten, wohin mit ihrem Schmerz. Dazu finanzielle und rechtliche Baustellen, für die man normalerweise Jahre hat – ich hatte Wochen, für manches nur Tage. Ich habe NIE gefragt, warum. Nicht aus Stärke, sondern aus einer tiefen Überzeugung heraus, dass das Leben keinen Fehler macht. Dass man nur das bekommt, was man auch tragen kann. Also bin ich losgegangen. Für meine Töchter und für mich selbst. Die Nächte waren dunkel und lang. Manchmal dachte ich beim Aufwachen, alles sei nur ein böser Traum gewesen und dann war sofort wieder klar: nein, das ist real. Und nein, ich bin kein Einzelschicksal. Es passiert jeden Tag. Viele sagten damals, ich sei so stark. Und ja, vielleicht war ich das. Oder ich hatte einfach keine Zeit, es mir anders zu überlegen. Aufgeben war keine Option. Punkt. Spiritualität spielte zu dieser Zeit keine Rolle in meinem Leben. Ich hätte vermutlich nicht einmal erklären können, was das genau sein soll. Und doch war genau der Tod meines Mannes meine Einweihung, also mein Aufwachmoment. Ich erlebte Dinge, über die man nicht laut spricht, weil man sonst schnell in eine Schublade gesteckt wird. Wahrnehmungen, Begegnungen, Hilfen, kleine und große Wunder. Kurz vor seinem Tod war der Wunsch nach einem Hund bei den 3 Mädels und mir sehr groß gewesen. Mein Mann war kein Tierfreund und hatte gesagt: „Wenn ich einmal nicht mehr da bin, dann holt ihr euch einen Hund.“ Kinder vergessen so etwas nicht. Und so kam über Umwege nicht nur ein Hund zu uns – Olivia Ahyoka, die Friedvolle, die Fröhlichkeit brachte – sondern auch eine Frau, die unser Leben nachhaltig verändern sollte. Christina. Geistheilerin. Damals war mir dieser Begriff völlig fremd, aber ich vertraute der Empfehlung meiner Freundin. Sie begleitete die Seele meines Mannes, half meinen Kindern und half mir. Monate lang. Und das täglich. Rückblickend war das eine der größten Geschenke dieser Zeit: Hilfe annehmen zu können. Mein einziges Ziel war, die ersten zwölf Monate nach seinem Tod zu bestehen. Jeden Moment das erste Mal allein zu erleben. Geburtstage, Feiertage, Jahrestage. Und ja – wir haben jeden einzelnen Tag gerockt. Nach einem Jahr schrieb ich einen Brief. Einen Text. Ein Zeugnis dieses Weges. Du kannst ihn hier nachlesen. Jahre später erst meldete sich mein Körper. Ich bekam Panikattacken. Unterdrückte Gefühle, ein Riss im Urvertrauen. Und auch das durfte ich lernen: nicht gegen sie zu kämpfen, sondern ihnen zuzuhören. Die Panik als Wächterin zu sehen, die sagt: Tanja jetzt bitte wieder langsamer. Es war kein einfacher Weg (und zwischendurch dachte ich ca 1000 Mal dran alles hinzuschmeissen). Aber wir haben auch den geschafft. Relativ kurz nach dem Tod meines ersten Mannes trat ein neuer Mann in mein Leben. Ungeplant, und doch, wie sich ganz bald herausstellte, sehr wohl verabredet. Mit ihm gehe ich nun seit über zehn Jahren durchs Leben. Wir sind eine Patchworkfamilie, 6 Kinder, großes Chaos, lautes Lachen, viel Überforderung und ganz viel Wachstum durch Reibung. Und ja – wir durften noch eine gemeinsame Tochter bekommen. Unsere Räubertochter. Die, die alles verbindet. In den letzten 6-7 Jahren wurde der Wunsch nach örtlicher Veränderung immer lauter. Vor über 6 Jahren träumte ich eines Nachts von einem blauen Ofen, einem Tischherd mit Brotbackofen. Meine Träume tragen häufig Botschaften, also hörte ich genau hin. Wir suchten also sechs Jahre lang nach diesem Ofen. Nichts. Wir verwarfen die Idee irgendwann, dachten über eine Weltreise nach und verwarfen auch das. Im Frühling 2025 schickte mir Christina, ja jene Frau, die mir Jahre zuvor in einer Zeit den Rücken gestärkt hatte, in der nichts mehr sicher schien – ganz unspektakulär einen Facebook-Link und schrieb dazu nur: „Schau, hier ist dein blauer Ofen.“ Ich klickte drauf. Und irgendetwas in mir wusste sofort, noch bevor der Kopf überhaupt mitreden durfte: Den schauen wir uns an. Einfach so. (oder der gehört uns?) Wir fuhren also hin, 30 Minuten später standen wir wieder draußen, sahen einander an und lachten dieses ungläubige Lachen, das man hat, wenn man merkt, dass gerade etwas entschieden wurde, ohne dass man es geplant hat. Unser Für-immer-Zuhause. Südburgenland. Jetzt und nicht irgendwann. Lustigerweise war es genau dieses Jahr, in dem 2 unserer Kinder maturierten, eines die Pflichtschule abschloss und die Jüngste ihr letztes Kindergartenjahr hatte – rückblickend also jener Moment, den man später als perfektes Timing bezeichnet, obwohl man ihn in Wahrheit einfach nur gefühlt hat. Wir fanden eine schnuckelige Studentenwohnung für die 2 Großen, neue Schulen für die Kleinen und verkauften unser altes Haus in Rekordzeit und standen plötzlich da, mit Sack und Pack, Hunden und Katze, mitten im Sommer 2025 im Südburgenland und fragten uns kurz, sehr kurz nur, ob wir eigentlich noch ganz bei Trost sind – um im nächsten Moment zu wissen: Ja, genau so. Hier leben wir nun, am Krafthof Naeli, einem Ort, der nicht geplant war, sondern uns zu sich gerufen hat. Naeli ist mein Seelenname. Er kam zu mir vor Jahren in einer Meditation am Meer und er bedeutet: Gott liebt dich. Hier steht nun der blaue Ofen aus meinem Traum, 100 Jahre alt, und so wie ich mit Pflanzen spreche, spricht auch er mit mir. Er wünscht sich ein Fest. Also backe ich Brot, pflanze im Frühling Gemüse, werde Kräuter wachsen lassen und lerne jeden Tag ein Stück mehr, langsamer zu werden. Hier im Südburgenland scheint die Sonne öfter, das Gras ist grüner, der Wein schmeckt süßer, oder vielleicht habe ich einfach gelernt, genauer hinzuschmecken. Hier gehe ich auf den Spuren meiner AhnInnen aus Ungarn. Hier fühle ich mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich zuhause. Wenn ich heute zurückblicke, weiß ich: jeder Stein war wichtig, wirklich jeder einzelne. Und sie tragen mich. Das Leben ist kein Ziel. Es ist der Weg selbst. Das Leben ist schön. Punkt. Naeli
15. Januar 2026
Wie jeden Morgen starte ich mit den Hunden in den Tag, raus aus dem Dorf, rein in die Felder. Heute morgen ist es anders. Denn heute früh öffne ich die Haustür und es liegt ein toter Mäusebussard vor mir. Sein Körper ruht still im Schnee, die Flügel hat er eng an sich gezogen. Die Augen sind schon leer, seine Seele heimgekehrt. Die Kälte hält das Südburgenland seit Tagen fest im Griff und die Erde schläft unter einer gefrorenen Schneedecke. Kein Zuckerschlecken für die Wildvögel. Mich berührt das sehr. Denn, der Mäusebussard ist mein Krafttier. Er trägt den Namen Serafin. Ein Hüter der Übersicht, der Weite und der klaren Entscheidung aus der Höhe. Im Sommer 2025, kurz nach unserem Ankommen hier im Südburgenland, durften wir gemeinsam mit den Hunden einem verletzten Mäusebussard das Leben retten. Was war das für ein wundervolles Gefühl. Ja und heute steht ein würdevoller Abschied im Raum. Ich glaube ja nicht an Zufälle, außer man liest es so: "es fällt mir etwas zu". Er hat sich MICH ganz bewusst ausgesucht, er hat gewusst, ich werde mich um seinen Körper kümmern. Und trotzdem schmerzt mein Herz. Zur Mittagszeit zerreißt lautes Rufen die winterliche Stille, ich höre es bis ins Haus. Die Hunde werden unruhig. Ich laufe raus um nachzusehen und sehe viele Krähen auf den hohen Bäumen oben auf der Wiese Richtung Wald. Ihr Gekreische überschlägt sich förmlich, natürlich laufe ich rauf um nachzusehen was passiert ist. Auf der Wiese liegt ein männlicher Fasan, sein kalter Körper bereits Teil eines alten Vertrages zwischen Himmel und Erde. Die Krähen nähren sich, kraftvoll und kompromisslos so wie es die Natur vorgesehen hat. Ich verneige mich vor diesem wunderschönen Tier und nehme zwei seiner langen Schwanzfedern zu mir. Seinen Körper lasse ich dort, wo er gebraucht wird. Zwei verstorbene Wildvögel an einem Tag. Zwei Begegnungen mit der Schwelle. Zwei Botschaften, die sich ineinander verweben. Ich wurde heute mehrmals gefragt: Tanja, was soll dir das denn sagen? Und ich freu mich, dass meine Leserinnen auch nicht an Zufälle glauben. Am Ende dieses Tages kann ich sagen, dieser Tag fühlte sich für mich an wie eine Initiation. Und das genau am Tag nach unserem Livecall "Die Handschrift des Jahres 2026", wo es um die Verkörperung der aktuellen Zeitqualität ging. Auch kein Zufall :-) Der Mäusebussard schenkt mir die Erinnerung, WIE ich in die Welt schauen darf. Er erinnert mich an den Blick von oben, an Führung ohne Hast und an Entscheidungen aus innerer Klarheit. Sein Gehen zeigt mir, dass eine Phase der Beobachtung in eine Phase der Verkörperung übergeht. Der Himmel gibt die Staffel an die Erde weiter. Der Fasan trägt eine andere Qualität. Er steht für Präsenz, für Schönheit im Irdischen, für das mutige Sich-Zeigen im Feld des Alltags. Seine Federn erzählen von Würde, von Erdung, und von der Kraft, Farbe ins Leben zu bringen, auch im Winter. Und die Krähen sind die ehrlichen VermittlerInnen zwischen den Welten. Sie lehren mich bedingungsloses Vertrauen in den Kreislauf der Natur. Nehmen, was gebraucht wird. Lassen, was dem Ganzen dient und das ganz ohne Drama. (ok fast, ihr Gekreische klingt schon sehr dramatisch) Dass ich heute wunderschöne Federn bei mir aufnehme, fühlt sich an wie ein Versprechen. Mein Altar freut sich sehr darüber, ich fühle das JA zu einer besonderen Aufgabe, die sich gerade neu sortiert und die ich 2026 ins Leben holen darf... Diese Federn erinnern mich aber auch daran, dass Leben und Tod keine Gegensätze bilden. Sie sind Atemzüge desselben großen Wesens. Der Hof, die Tiere, die Pflanzen, die Menschen, die AhnInnen, die wundervollen Wesen der Lüfte – alles ist Teil der Schöpfung. Das Leben ist schön. Punkt. (und was wir Sterben nennen, ist vermutlich - also für mich ziemlich sicher - nur ein Übergang) Naeli