Du bist nicht zuviel!

3. Februar 2026

Warum du dir dein Leuchten nicht nehmen lässt

Hallo ihr wundervollen Augen, heute wirds emotional, deep dive, direkt aus meinem Leben. Weil ich bin echt, direkt, Authentizität ist meine Expertise. KI frei und am Puls der Zeit. Ein Thema, das mir im Herzen brennt, so sehr dass es körperlich weh tut: Wir Frauen, wir sind viel. Und genau DAS ist unsere Wahrheit. Wir Frauen tragen Welten auf unseren zarten schmalen Schultern. Wir halten Räume, große Räume. Wir gebären nicht nur Kinder, sondern auch Ideen, Prozesse und Übergänge. Wir erinnern uns, an Zyklen, an Stimmungen, Familiengeburtstage, Zahnarzttermine und Arztrechnungen und an Unsichtbares.

Wir sind die Mütter, die Partnerinnen, die Bettgefährtinnen, die Visionärinnen, Heilerinnen, Macherinnen und Liebende. Und all das gleichzeitig. Mit offenem Herzen, klarem Kopf, mit ganz viel Verantwortungsgefühl und noch mehr Hingabe.

Aber dann passiert etwas Seltsames: je mehr wir in unsere Kraft kommen, desto öfter hören wir: wir seien "zuviel". Zu intensiv, zu präsent, zu emotional, zu launenhaft, zu oft wechselnd, zu ideenreich oder auch zu klar.

Dabei ist das, was als "zu viel" benannt wird, meist einfach unser volles Licht. Das wir eben voll aufdrehen, um zu überleben.

Viele von uns haben ganz früh gelernt, als Tochter vom Papa, sich kleiner zu machen. Leiser, angepasster und gefälliger. Wir wurden Meisterinnen der Kompromisse. Die "Kompromissqueen". Mit ganz feinem Gespür für die Stimmungen und Bedürfnisse anderer. 

Und irgendwo auf diesem Weg begann etwas anderes zu verblassen: der Blick ins Spiegelbild fühlt sich fremder an, das eigene Lachen erreicht das Herz nicht mehr, das eigene Herz wird leiser, die Freude gedämpfter.....

Denn jedes Mal, wenn wir Frauen unser Licht dimmen, verliert unsere Seele ein Stück Heimat. Unsere Seele sehnt sich nach Echtheit, nach Aufrichtigkeit, nach dem Gefühl: ICH LEBE MICH!

Hör mir zu, dein Licht braucht keine Erlaubnis! Dein Strahlen ist keine Provokation und deine Tiefe keine Überforderung für andre. Deine Klarheit ist kein Angriff auf die Männerwelt. Wenn sich jemand geblendet fühlt, spricht das über seinen eigenen inneren Raum. Dein Auftrag liegt woanders: BLEIB BEI DIR!

Jeden Abend stehst du dir selbst gegenüber vor dem Spiegel, mit allem was du gelebt hast, mit allem was du tagsüber zurückgehalten hast. Und genau da entscheidet sich deine Wahrheit.

Deine Seele verdient Authentizität. Sie liebt dich in deiner unendlichen Größe und Vielfalt. In deiner Fülle und deiner ganzen wundervollen Präsenz. 

Ich darf dich mit meiner Geschichte erinnern, an deine Würde, deine innere Souveränität, dass dein Weg zuerst mal DEINER ist. 

Du gehst für dich los, aus Selbstachtung in Selbstliebe und in Klarheit. 

Von dort aus entsteht Verbindung, die dich trägt. Kann Begegnung auf Augenhöhe stattfinden und entsteht Resonanz statt Anpassung.

Du bist viel und das ist ein Segen für diese Welt. Für deine Kinder, dein Wirken und für diese Zeitqualität. Dein Licht gehört in die Welt. So wie meins. Und das ungekürzt und  unverhandelbar. 

In großer Zuneigung 
Naeli
22. Februar 2026
Du kennst diesen Moment in deinem Leben, wo Inspiration und Insta-beiträge nicht mehr reichen. Du hast unzählige Selbsthilfebücher gelesen, einschlägige Podcasts angehört. Du hast dutzende Workshops besucht, online und offline. Und vielleicht hast du sogar selbst Frauen begleitet. Und trotzdem bleibt da dieses dumpfe Gefühl: Ich weiß so viel und lebe so wenig davon. Genau hier beginnt meine Arbeit als spirituelle Iridologin, als Spagyrologin und Mentorin für Frauen in Umbrüchen. Frauen wie du kommen zu mir und sie stehen mitten im Umbruch. An Scheidepunkten in ihrem Leben. Zwischen altem Leben und Sehnsucht. Zwischen Funktionieren und Wahrhaftigkeit. Zwischen Muttersein, Partnerschaft, Beruf und diesem inneren Ruf, der immer lauter wird. Du spürst: da ist mehr. Du hast hier eine Aufgabe. Dein Leben will größer gelebt werden. Und gleichzeitig fühlst du dich erschöpft, körperlich überlastet, energetisch leer und innerlich zerrissen. Vermutlich hast du auch schon zig spirituelle Konzepte probiert. Deine Human Design Chart analysiert. Deine astrologischen Transite studiert. Mit anderen deine Seelenaufgabe diskutiert. Doch dein Körper zieht nicht mit. Und genau da liegt der blinde Fleck der modernen Spiritualität. Wir sind eine Seele, die einen menschlichen Körper bewohnt. Dieser Körper ist kein Beiwerk und kein lästiges Vehikel. Er ist unser Tempel. Unser Fahrzeug durch diese Inkarnation. Unser einzigartiger Resonanzraum für Erkenntnis. Ohne ihn können wir unseren Seelenplan, unsere Berufung nicht verwirklichen. Ohne ihn verkörpert sich nicht unsere Berufung. Ohne ihn bleibt Spiritualität immer nur fade Theorie. Und ich arbeite genau dort, wo diese Erkenntnis in deinem Körper landen muss. Viele spirituellen Coaches bleiben im Mentalkörper hängen. Ja es wird fleissig reflektiert, und analysiert, auch visualisiert und sowieso manifestiert. Doch Verkörperung bedeutet, dein Nervensystem zu regulieren, deine Organe zu entlasten, deine Lymphe in Fluss bringen, deine Leber zu klären, deinen Darm zu stärken und Erdung zu kultivieren. Genau deshalb verbinde ich die spirituelle Iridologie mit der Spagyrik, der Organenergetik und dem echten Leben. Ja dein Seelenplan zeigt sich in deinen Augen. Er wirkt jedoch durch deine Organe und deinen Körper. Ich sehe tagtäglich wie viele Frauen funktionieren statt leben. Ich sehe Körper, die eindeutige Signale senden, wie Müdigkeit, Entzündungen, Zykluschaos, Gewichtsschwankungen, Hautthemen oder Verdauungsbeschwerden uvm. Mein Warum ist einfach: ich begleite Frauen dabei, ihren Seelenplan zu verkörpern, im Körper, im Alltag und im echten Leben. Und wenn du dich nun fragst, welche Transformation du bei mir bekommst, dann sag ich dir, bei mir geht nicht um noch mehr Wissen. Du bekommst bei mir praktische Verkörperungstools an die Hand: 1. Klarheit über deinen Seelenplan: und die Iridologie leistet uns da gute Dienste 2. Erdung deiner Energie: durch Spagyrik, Organarbeit, Detox & Pflanzenwesen-Arbeit 3. Reguliertes Nervensystem: du wirst ruhiger, klarer und stabiler. 4. Körperliche Entlastung: dadurch mehr Energie, mehr Fokus und mehr Präsenz. 5. Konsequenz: Dein Seelenplan ist keine Inspiration. Er ist DEINE Entscheidung. Verkörperung bedeutet Verantwortung Verkörperung heißt: Du hörst auf, dich hinter irgendwelchen (spirituellen) Konzepten zu verstecken. Du übernimmst Führung über dein Leben. Du beginnst, dich selbst zu führen. Viele Frauen helfen allen anderen, aber sie führen sich selbst nicht. Meine Arbeit führt dich zurück in deine eigene Autorität. In deine weibliche Schöpferkraft und in deine Würde. Krafthof Naeli ist kein spiritueller Spielplatz!!!! Hier geht es um: Erdung, Reinigung, Bewusstheit, Bewusstsein schaffen, Integration und echte Transformation. Hier geht es darum, zwei Hände frei zu haben, um dieses wundervolle einzigartige Leben zu umarmen. Vergiss nie: dein Körper ist dein Tempel. Deine Seele ist dein Auftrag. Und dein Alltag ist der Raum in dem du wachsen und dich entfalten darfst. Und genau dort begleite ich dich. Das Leben ist schön. Punkt.
20. Februar 2026
Ich sehe so viele Frauen, die glauben, mit ihrem Körper stimme etwas nicht. Sie fühlen sich morgens müde, tagsüber aufgebläht, reizbar und schwer im Kopf. Sie schlafen schlecht, ihr Zyklus spielt verrückt, die Haut reagiert und der Kopf ist voller Nebel. Und irgendwann entsteht dieser verrückte Gedanke: „Ich bin einfach nicht belastbar genug.“ Doch ich glaube etwas anderes. Ich bin überzeugt davon, wir sind nicht krank. Ich bin sicher, wir sind überlastet. Wir leben in einer Welt, in der wir täglich mit Umweltgiften in Kontakt kommen. Rückstände von Pestiziden in unserer Nahrung, Medikamentenrückstände und Hormone im Wasser, Mikroplastik, Feinstaub, Zusatzstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln, und und und. Unser Körper ist ursprünglich für eine solche Dauerbelastung nicht gemacht worden. Und trotzdem trägt er sie – jeden einzelnen Tag. Dazu kommt ein weiterer Faktor, über den kaum gesprochen wird: Dauerstress. Verantwortung. Funktionieren. Emotionen, die keinen Raum bekommen. Auch das ist eine Form von „Toxizität“. Unser Körper speichert nicht nur chemische Stoffe, sondern auch ungelöste Spannungen. Thats real! Entgiftung, oder Ausleitung ist deshalb kein gehypter Trend. Sie ist eine Form von Selbstverantwortung. Dein Körper ist dein Tempel! Behandle ihn auch so! Ein Detox bedeutet für mich nicht, drei Tage nur Saft zu trinken oder radikal zu hungern. Es bedeutet, dem Körper wieder Raum zu geben, seine natürlichen Ausleitungsprozesse zu unterstützen. Unsere Leber, unsere Nieren, unser Darm, unsere Lymphe – sie arbeiten ununterbrochen für uns. Die Frage ist nur: Haben sie genug Kraft und Reserven dafür? In meinem 30-tägigen Detox-Programm "Loslassen mit Ionis - Spagyrik" arbeite ich mit spagyrischen Essenzmischungen, die gezielt die großen Ausleitungsorgane begleiten. Die Mischung „Alpha“ unterstützt zB. Niere und Blase, „Beta“ begleitet Leber, Galle und Darm, und „Gamma“ wirkt auf Lymphe, Haut und Schleimhäute. Diese Essenzen sind keine aggressiven Eingriffe, sondern Impulse. Sie erinnern deinen Körper an seine eigene Regulationsfähigkeit. Parallel dazu arbeiten wir mit einer antientzündlichen Ernährung und einem bewussteren Umgang mit dem Säure-Basen-Haushalt. Denn viele chronische Beschwerden haben ihren Ursprung in einem entzündlichen Milieu. Wenn wir dieses Milieu verändern, verändert sich oft viel mehr als nur die Verdauung. Doch Detox ist viel mehr als ein körperlicher Prozess. Es ist dein inneres Ja. Dein Ja zu deinem Seelenplan in deinem Körper. Ein Ja dazu, alte Gewohnheiten loszulassen, die dich klein halten. Ein Ja zur Würde, dich ernst zu nehmen. Ich arbeite nur mit Frauen im Umbruch. Frauen, die spüren, dass sie nicht mehr einfach nur funktionieren wollen. Frauen, deren Körper längst begonnen hat, Signale zu senden. Für sie ist Detox kein Wellness-Experiment. Es ist ein Wendepunkt. Heilung beginnt dort, wo Ausreden enden. Wenn du bereit bist, Verantwortung für deinen Körper zu übernehmen und dein inneres Milieu – körperlich wie seelisch – zu klären, dann ist dieses Detox vielleicht dein nächster Schritt. Wenn du bei diesem Programm dabei sein möchtest, melde dich bis 26.2. 26 bei mir. Dann schließe ich diesen Raum bis zum Herbst.
16. Januar 2026
Diese Geschichte ist ein Manifest, ich notiere sie für mich und meine Kinder, weil man schnell vergisst, doch ich möchte nichts vergessen, denn diese Geschichte hat mich zu der gemacht, die ich heute sein darf, und dafür bin ich unendlich dankbar. Ich war etwas über fünfzehn, als ich meinen ersten Mann kennengelernt habe. Meine erste große Liebe. Wir sind zusammen erwachsen geworden, haben Entscheidungen getroffen, von denen wir glaubten, sie seien für immer, und waren uns ziemlich sicher, dass unser Leben ungefähr so laufen wird, wie wir es uns in den buntesten Farben ausgemalt haben – wenn wir uns nur genug anstrengen. Wir sind gemeinsam in die Großstadt gezogen, haben studiert, fantastische Zukunftspläne gesponnen und ganz bald unser erstes Wunschkind in den Armen gehalten. Wegen ihr sind wir an den Stadtrand gezogen, raus aus dem Lärm und rein ins Grüne. Hausbau mit 22, rückblickend frage ich mich heute noch, woher wir diesen Mut genommen haben, aber damals erschien uns das völlig logisch. Geheiratet mit 26, zweite Tochter mit 27, dritte Tochter mit 30. Drei kleine Kinder, ein kleines Reihenhaus im Grünen und finanziell immer eher sportlich unterwegs (positiv formuliert). Ich in Teilzeitarbeit, er ein Vollverdiener, wer erinnert sich noch an die Wirtschaftskrise ?– und ich mit einem Studienabschluss mit Auszeichnung in der Tasche und dem lauten Wunsch, nicht nur als Mama zu funktionieren, sondern auch beruflich meinen Platz zu finden. Am liebsten an der Uni. Mein Mann war sehr erfolgreich in seinem Job. Und er hatte einen Traum, das Segeln. Dieser Traum war plötzlich da und ließ ihn einfach nicht mehr los. Und wie das so ist, wenn jemand einen Traum hat, der größer wird als der Alltag: er rannte los, machte Prüfungen, viele Kurse, lernte eifrig ganze Nächte durch. Wir hatten diesen gemeinsamen Traum von einer Weltumsegelung, irgendwann, mit den Mädels. Ein großes Irgendwann, das sich echt gut anfühlte. In der Nacht vor der großen Prüfung für den Fahrtenbereich 3 hat ihm der Sturm das Leben genommen. Er ist im Meer ertrunken. Mit 37. Mitten aus dem Leben gerissen. Ich war 33. Drei kleine Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Wir hatten Schulden und viel Verantwortung. Und da gab es einen Moment, der sich eingebrannt hat wie kein anderer. Als die Krisenintervention der Polizei vor mir stand, sah ich nur deren Ärmel – dieses Abzeichen mit dem Schriftzug "KRISENINTERVENTION" und ich wusste sofort, die sind nicht wegen einer Kleinigkeit da. Mein Mann, der Papa meiner Kinder, ist tot. Und er wird nie mehr zurückkommen. Ich hatte keine Zeit zu trauern, wirklich keine. Drei Halbwaisen wollten gehalten werden, eine schwangere Schwägerin, verwaiste Eltern und Freunde, die selbst nicht wussten, wohin mit ihrem Schmerz. Dazu finanzielle und rechtliche Baustellen, für die man normalerweise Jahre hat – ich hatte Wochen, für manches nur Tage. Ich habe NIE gefragt, warum. Nicht aus Stärke, sondern aus einer tiefen Überzeugung heraus, dass das Leben keinen Fehler macht. Dass man nur das bekommt, was man auch tragen kann. Also bin ich losgegangen. Für meine Töchter und für mich selbst. Die Nächte waren dunkel und lang. Manchmal dachte ich beim Aufwachen, alles sei nur ein böser Traum gewesen und dann war sofort wieder klar: nein, das ist real. Und nein, ich bin kein Einzelschicksal. Es passiert jeden Tag. Viele sagten damals, ich sei so stark. Und ja, vielleicht war ich das. Oder ich hatte einfach keine Zeit, es mir anders zu überlegen. Aufgeben war keine Option. Punkt. Spiritualität spielte zu dieser Zeit keine Rolle in meinem Leben. Ich hätte vermutlich nicht einmal erklären können, was das genau sein soll. Und doch war genau der Tod meines Mannes meine Einweihung, also mein Aufwachmoment. Ich erlebte Dinge, über die man nicht laut spricht, weil man sonst schnell in eine Schublade gesteckt wird. Wahrnehmungen, Begegnungen, Hilfen, kleine und große Wunder. Kurz vor seinem Tod war der Wunsch nach einem Hund bei den 3 Mädels und mir sehr groß gewesen. Mein Mann war kein Tierfreund und hatte gesagt: „Wenn ich einmal nicht mehr da bin, dann holt ihr euch einen Hund.“ Kinder vergessen so etwas nicht. Und so kam über Umwege nicht nur ein Hund zu uns – Olivia Ahyoka, die Friedvolle, die Fröhlichkeit brachte – sondern auch eine Frau, die unser Leben nachhaltig verändern sollte. Christina. Geistheilerin. Damals war mir dieser Begriff völlig fremd, aber ich vertraute der Empfehlung meiner Freundin. Sie begleitete die Seele meines Mannes, half meinen Kindern und half mir. Monate lang. Und das täglich. Rückblickend war das eine der größten Geschenke dieser Zeit: Hilfe annehmen zu können. Mein einziges Ziel war, die ersten zwölf Monate nach seinem Tod zu bestehen. Jeden Moment das erste Mal allein zu erleben. Geburtstage, Feiertage, Jahrestage. Und ja – wir haben jeden einzelnen Tag gerockt. Nach einem Jahr schrieb ich einen Brief. Einen Text. Ein Zeugnis dieses Weges. Du kannst ihn hier nachlesen. Jahre später erst meldete sich mein Körper. Ich bekam Panikattacken. Unterdrückte Gefühle, ein Riss im Urvertrauen. Und auch das durfte ich lernen: nicht gegen sie zu kämpfen, sondern ihnen zuzuhören. Die Panik als Wächterin zu sehen, die sagt: Tanja jetzt bitte wieder langsamer. Es war kein einfacher Weg (und zwischendurch dachte ich ca 1000 Mal dran alles hinzuschmeissen). Aber wir haben auch den geschafft. Relativ kurz nach dem Tod meines ersten Mannes trat ein neuer Mann in mein Leben. Ungeplant, und doch, wie sich ganz bald herausstellte, sehr wohl verabredet. Mit ihm gehe ich nun seit über zehn Jahren durchs Leben. Wir sind eine Patchworkfamilie, 6 Kinder, großes Chaos, lautes Lachen, viel Überforderung und ganz viel Wachstum durch Reibung. Und ja – wir durften noch eine gemeinsame Tochter bekommen. Unsere Räubertochter. Die, die alles verbindet. In den letzten 6-7 Jahren wurde der Wunsch nach örtlicher Veränderung immer lauter. Vor über 6 Jahren träumte ich eines Nachts von einem blauen Ofen, einem Tischherd mit Brotbackofen. Meine Träume tragen häufig Botschaften, also hörte ich genau hin. Wir suchten also sechs Jahre lang nach diesem Ofen. Nichts. Wir verwarfen die Idee irgendwann, dachten über eine Weltreise nach und verwarfen auch das. Im Frühling 2025 schickte mir Christina, ja jene Frau, die mir Jahre zuvor in einer Zeit den Rücken gestärkt hatte, in der nichts mehr sicher schien – ganz unspektakulär einen Facebook-Link und schrieb dazu nur: „Schau, hier ist dein blauer Ofen.“ Ich klickte drauf. Und irgendetwas in mir wusste sofort, noch bevor der Kopf überhaupt mitreden durfte: Den schauen wir uns an. Einfach so. (oder der gehört uns?) Wir fuhren also hin, 30 Minuten später standen wir wieder draußen, sahen einander an und lachten dieses ungläubige Lachen, das man hat, wenn man merkt, dass gerade etwas entschieden wurde, ohne dass man es geplant hat. Unser Für-immer-Zuhause. Südburgenland. Jetzt und nicht irgendwann. Lustigerweise war es genau dieses Jahr, in dem 2 unserer Kinder maturierten, eines die Pflichtschule abschloss und die Jüngste ihr letztes Kindergartenjahr hatte – rückblickend also jener Moment, den man später als perfektes Timing bezeichnet, obwohl man ihn in Wahrheit einfach nur gefühlt hat. Wir fanden eine schnuckelige Studentenwohnung für die 2 Großen, neue Schulen für die Kleinen und verkauften unser altes Haus in Rekordzeit und standen plötzlich da, mit Sack und Pack, Hunden und Katze, mitten im Sommer 2025 im Südburgenland und fragten uns kurz, sehr kurz nur, ob wir eigentlich noch ganz bei Trost sind – um im nächsten Moment zu wissen: Ja, genau so. Hier leben wir nun, am Krafthof Naeli, einem Ort, der nicht geplant war, sondern uns zu sich gerufen hat. Naeli ist mein Seelenname. Er kam zu mir vor Jahren in einer Meditation am Meer und er bedeutet: Gott liebt dich. Hier steht nun der blaue Ofen aus meinem Traum, 100 Jahre alt, und so wie ich mit Pflanzen spreche, spricht auch er mit mir. Er wünscht sich ein Fest. Also backe ich Brot, pflanze im Frühling Gemüse, werde Kräuter wachsen lassen und lerne jeden Tag ein Stück mehr, langsamer zu werden. Hier im Südburgenland scheint die Sonne öfter, das Gras ist grüner, der Wein schmeckt süßer, oder vielleicht habe ich einfach gelernt, genauer hinzuschmecken. Hier gehe ich auf den Spuren meiner AhnInnen aus Ungarn. Hier fühle ich mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich zuhause. Wenn ich heute zurückblicke, weiß ich: jeder Stein war wichtig, wirklich jeder einzelne. Und sie tragen mich. Das Leben ist kein Ziel. Es ist der Weg selbst. Das Leben ist schön. Punkt. Naeli
15. Januar 2026
Wie jeden Morgen starte ich mit den Hunden in den Tag, raus aus dem Dorf, rein in die Felder. Heute morgen ist es anders. Denn heute früh öffne ich die Haustür und es liegt ein toter Mäusebussard vor mir. Sein Körper ruht still im Schnee, die Flügel hat er eng an sich gezogen. Die Augen sind schon leer, seine Seele heimgekehrt. Die Kälte hält das Südburgenland seit Tagen fest im Griff und die Erde schläft unter einer gefrorenen Schneedecke. Kein Zuckerschlecken für die Wildvögel. Mich berührt das sehr. Denn, der Mäusebussard ist mein Krafttier. Er trägt den Namen Serafin. Ein Hüter der Übersicht, der Weite und der klaren Entscheidung aus der Höhe. Im Sommer 2025, kurz nach unserem Ankommen hier im Südburgenland, durften wir gemeinsam mit den Hunden einem verletzten Mäusebussard das Leben retten. Was war das für ein wundervolles Gefühl. Ja und heute steht ein würdevoller Abschied im Raum. Ich glaube ja nicht an Zufälle, außer man liest es so: "es fällt mir etwas zu". Er hat sich MICH ganz bewusst ausgesucht, er hat gewusst, ich werde mich um seinen Körper kümmern. Und trotzdem schmerzt mein Herz. Zur Mittagszeit zerreißt lautes Rufen die winterliche Stille, ich höre es bis ins Haus. Die Hunde werden unruhig. Ich laufe raus um nachzusehen und sehe viele Krähen auf den hohen Bäumen oben auf der Wiese Richtung Wald. Ihr Gekreische überschlägt sich förmlich, natürlich laufe ich rauf um nachzusehen was passiert ist. Auf der Wiese liegt ein männlicher Fasan, sein kalter Körper bereits Teil eines alten Vertrages zwischen Himmel und Erde. Die Krähen nähren sich, kraftvoll und kompromisslos so wie es die Natur vorgesehen hat. Ich verneige mich vor diesem wunderschönen Tier und nehme zwei seiner langen Schwanzfedern zu mir. Seinen Körper lasse ich dort, wo er gebraucht wird. Zwei verstorbene Wildvögel an einem Tag. Zwei Begegnungen mit der Schwelle. Zwei Botschaften, die sich ineinander verweben. Ich wurde heute mehrmals gefragt: Tanja, was soll dir das denn sagen? Und ich freu mich, dass meine Leserinnen auch nicht an Zufälle glauben. Am Ende dieses Tages kann ich sagen, dieser Tag fühlte sich für mich an wie eine Initiation. Und das genau am Tag nach unserem Livecall "Die Handschrift des Jahres 2026", wo es um die Verkörperung der aktuellen Zeitqualität ging. Auch kein Zufall :-) Der Mäusebussard schenkt mir die Erinnerung, WIE ich in die Welt schauen darf. Er erinnert mich an den Blick von oben, an Führung ohne Hast und an Entscheidungen aus innerer Klarheit. Sein Gehen zeigt mir, dass eine Phase der Beobachtung in eine Phase der Verkörperung übergeht. Der Himmel gibt die Staffel an die Erde weiter. Der Fasan trägt eine andere Qualität. Er steht für Präsenz, für Schönheit im Irdischen, für das mutige Sich-Zeigen im Feld des Alltags. Seine Federn erzählen von Würde, von Erdung, und von der Kraft, Farbe ins Leben zu bringen, auch im Winter. Und die Krähen sind die ehrlichen VermittlerInnen zwischen den Welten. Sie lehren mich bedingungsloses Vertrauen in den Kreislauf der Natur. Nehmen, was gebraucht wird. Lassen, was dem Ganzen dient und das ganz ohne Drama. (ok fast, ihr Gekreische klingt schon sehr dramatisch) Dass ich heute wunderschöne Federn bei mir aufnehme, fühlt sich an wie ein Versprechen. Mein Altar freut sich sehr darüber, ich fühle das JA zu einer besonderen Aufgabe, die sich gerade neu sortiert und die ich 2026 ins Leben holen darf... Diese Federn erinnern mich aber auch daran, dass Leben und Tod keine Gegensätze bilden. Sie sind Atemzüge desselben großen Wesens. Der Hof, die Tiere, die Pflanzen, die Menschen, die AhnInnen, die wundervollen Wesen der Lüfte – alles ist Teil der Schöpfung. Das Leben ist schön. Punkt. (und was wir Sterben nennen, ist vermutlich - also für mich ziemlich sicher - nur ein Übergang) Naeli
13. Januar 2026
„Das ist ein richtig großes Unternehmen mit den vielen AhnInnen hinter dir.“ Diesen Satz sagte meine Souli zu mir, Anita aus der Schweiz - Bäuerin mit der Seele einer Tierkommunikatorin, mitten in einem Gespräch über AhnInnenpower. Und ich hatte sofort den Impuls, daraus darf ich einen Blogbeitrag machen. Denn über dieses Thema darf noch viel mehr ganz laut gesprochen werden. Ich hatte ihr zuvor erzählt, wie eng wir mit unserer AhnInnenlinie und unserer Blutlinie verbunden sind. Wie viel Kraft, Erfahrung und gelebtes Leben durch uns hindurchwirkt, und das jeden einzelnen Tag. Wenn ich mein Büro aka mein Hexenkammerl betrete, beginnt meine Arbeit täglich mit demselben Ritual. Ich entzünde eine Kerze auf meinem AhnInnenaltar und ich zünde ein Räucherstäbchen an. Auf meinem kleinen Altar liegen schöne Dinge, die mir viel bedeuten: Heilsteine, Postkarten, frische Blumen, spagyrische Essenzen und ätherische Öle. Mit dieser bewussten Handlung lade ich meine geliebten AhnInnen ein. Ich bitte sie, mich in meinem Wirken zu begleiten, mich zu erinnern und mich zu stützen. Am Ende meines Arbeitstages blase ich die Kerze aus. Ich danke ihnen und entlasse sie bewusst aus meinem Raum. Diese Form von Arbeit ist Beziehung, sie ist Dialog und sie ist Würdigung. Für all jene, die vor mir gelebt haben. Manchmal schläft meine große Tochter in meinem Büro, wenn sie auf Heimatbesuch ist, denn eigentlich wohnt sie schon in Graz und studiert dort. Sie ist hellfühlig, seit sie sprechen kann erzählt sie uns von ihren spannenden und aufregenden Vorleben. Wenn die Kerze in meinem Büro brennt, sagt sie regelmäßig: „Mama, kannst du bitte die vielen Menschen hier wegschicken?“ (Ich muss dann immer grinsen) Sie spürt also die Präsenz meiner AhnInnen. Und es ist okay, dass sie ihre Ruhe haben will wenn sie da ist. Da haben auch die AhnInnen kein Problem damit :-) Unsere AhnInnen interessieren sich sehr für unser Leben. Sie sind neugierig auf unser Wirken. Sie möchten uns unterstützen. Sie haben intensive Leben geführt. Sie haben geliebt, getragen, verloren und gehofft. Sie sind für uns gestorben, damit wir hier stehen. DU, ja genau DU die diesen Blogartikel jetzt liest, du bist die Spitze DEINER AhnInnenlinie. Ohne sie gäbe es dich hier in dieser Form nicht. Dein Weg berührt sie. Deine Entscheidungen bewegen etwas in eurem Feld. Was du unbedingt wissen musst, darf ich dir hier jetzt mitgeben: AhnInnen greifen nicht und NIE ungefragt ein. Sie achten deine Grenzen und sie respektieren deinen freien Willen. Doch wenn DU sie bewusst einlädst, dann öffnest du ihnen die Tür, dir Impulse zu schicken für deinen Weg. Es reicht ein Bitte, ein Danke. Wenn du magst eine Kerze. Auf jeden Fall ein Moment der Aufmerksamkeit. Sie lieben es, gesehen und gefühlt zu werden. Und ich sags dir, sie haben ganz viel Humor! Manchmal da fühlt es sich an, als stünden dreißig Menschen hinter mir, wenn ich mit Klientinnen arbeite. Ich arbeite nie allein. An meiner Seite steht ein weises, erfahrenes geistiges Team. (Klingt das für dich spooky? Für mich ist es mittlerweile Alltag) Ich spüre ihre Präsenz durch Gänsehaut, durch Schauer. Durch ein Ziehen am Hinterkopf. Durch ein stilles inneres Ja in meinem Solarplexus. Diese Zeit in der wir gerade leben, die fasziniert sie. Die Schnelligkeit, das Internet. Die Nähe zu Menschen, die wir körperlich nie treffen. Unsere AhnInnen sind stolz, sie schauen auf uns in großer Liebe, und sie begleiten uns gerne. Wer die Kraft der eigenen AhnInnen nutzt, öffnet einen Raum von Tiefe, Rückhalt und Würde. Gemeinsam seid ihr stärker... Ich wirke als Einzelunternehmerin, und gleichzeitig führe ich ein großes Unternehmen. Getragen von Generationen, gestützt von Erfahrung, begleitet von bedingungsloserLiebe. Vielleicht magst du jetzt kurz innehalten, eventuell eine Kerze entzünden. Und lauschen, wer hinter dir steht. In Verbundenheit Naeli
11. Januar 2026
In der spirituellen Iridologie betrachte ich die Iris als Erinnerungsfeld deiner Seele. Deine Augenfarbe und das Irisbild zeigen mir, welche Grundaufgabe deine Seele für diese Inkarnation gewählt hat und mit welcher Energie du dafür ausgestattet bist. Es geht dabei nicht darum dich zu bewerten, sondern um Orientierung. Deine Augenfarbe und ihre seelische Ausrichtung Blauaugen Blauaugen sind in ihrer aktuellen Inkarnation stark auf das eigene Ich ausgerichtet. Sie sind hier, um sich selbst intensiv zu erfahren, innere Klarheit zu entwickeln und aus dieser Klarheit heraus Zukunft für alle zu gestalten. Ihr Weg beginnt im Inneren. Braunaugen Braunaugen tragen die Kraft der Tradition und der Herkunft. Sie hüten Wissen, Werte und Erfahrungen, die weitergegeben werden wollen. Ihre Aufgabe liegt im Bewahren, Erden und Weitertragen. Mischaugen Mischaugen stehen zwischen den Zeiten. Ein Teil von ihnen ist tief mit der Vergangenheit verbunden, ein anderer mit der Gegenwart und dem Neuen. Dieses Dazwischen kann innerlich zerreißend wirken – und genau darin liegt ihre Gabe: Übersetzen, verbinden und integrieren. Grünaugen Grünaugen tragen ein starkes Bedürfnis zu helfen. Sie nehmen Leid, Ungleichgewicht und Disharmonie sehr deutlich wahr und möchten heilen, oft um jeden Preis. Ihre Lernaufgabe liegt darin, Hilfe mit Selbstachtung zu verbinden. Das Strickmuster – die mitgebrachte Energie Neben der Augenfarbe zeigt mir das Irisstrickmuster, wie viel Energie und welche Art von Kraft eine Seele für ihre Aufgaben mitgebracht hat. Seidenaugen Seidenaugen sind die „Holzfäller“ unter den Augen. Sie besitzen enorme Ausdauer und ziehen konsequent durch und das oft bis zur totalen Erschöpfung. Stichwort "Burnout". Ihre Stärke ist Durchhaltevermögen aber ihre Lernaufgabe in diesem Leben ist Maßhalten . Blumenaugen Blumenaugen verfügen über fein verteilte Energie. Sie wirken sensibel, kreativ und durchlässig. Für sie sind Pausen, Rhythmus und bewusste Regeneration essenziell. Sonst landen auch sie im Burnout und der Weg zurück ist mühselig. Juwelenaugen Juwelenaugen versuchen, die Welt über den Verstand zu ordnen. Sie denken strukturiert, analysieren und schaffen Systeme. Oft übernehmen sie Verantwortung für Organisation, Struktur oder auch Finanzen. (Jede Selbständige braucht ein Juwelenauge in seiner Bubble) Shakeraugen Shakeraugen vereinen alle Profile in sich. Sie tragen eine hohe Anpassungsfähigkeit und ein starkes Veränderungspotenzial . Diese Menschen wirken oft als Impulsgeber, weil sie viele Perspektiven gleichzeitig halten können und damit Bewegung in die Welt bringen. Was mir wirklich am Herzen liegt zu sagen ist, kein Auge ist „mehr“ oder „weniger“ und jede Kombination von Farbe und Strickmuster erzählt mir als spirituelle Iridologin von der bewussten Wahl deiner Seele. Deine Iris erinnert dich daran, wer du bist und nicht daran, wer du werden sollst. Deine Naeli vom Krafthof
Eine Frau arbeitet im Garten an einem Hochbeet
10. Januar 2026
Die Handschrift des Jahres 2026 Dieses Jahr lädt dich ein, deine Wahrheit zu "bewohnen". "Hä" denkst du dir, was meint sie denn nun damit wieder? Es ist ganz einfach, dieses Jahr ruft nach deiner klaren Ausrichtung und nach deiner absoluten Präsenz in deinem eigenen Leben. Nach deinem gelebten "Ja" für deinen eigenen Weg. Hier und Jetzt. Dein Körper spricht längst. Wie oft hast du ihm nicht zugehört? Dir Kopfhörer aufgesetzt und Pflaster geklebt? Damit ist nun Schluss. 2026 hörst du hin. So oft werde ich gefragt, Tanja sag mal, was ist denn überhaupt Spiritualität ?, oder es fällt in einem Gespräch der Satz: ich habs nicht so mit dieser Spiritualität! Nun ja, jeder Mensch ist spirituell, weil er ein spirituelles Wesen ist, eine Seele, die einen menschlichen Körper auf Zeit bewohnen darf. Daran kann ich und du und niemand rütteln. Aber wie zeigt sich diese Spiritualität im Alltag? Und da kommst du ins Spiel, denn es ist deine bewusste Entscheidung, ob sie ein bewusster Teil deines Lebens sein darf. Ob sie im Rhythmus deines Alltags einen wertvollen Platz findet, und ob du den Mut hast, ehrlich mit dir selbst zu sein und dir erlaubst nach innen auf die leise Stimme deiner Seele zu hören. Was bedeutet nun "die Handschrift des Jahres 2026"? Ein Jahr schreibt sich immer durch jene, die bereit sind, sich selbst Raum zu geben. Diese Handschrift entsteht aus Würde und speist sich aus der Selbstverantwortung für dein gewähltes Leben. Die aktuelle Zeitqualität wirkt hier als Spiegel. Denn sie fordert absolute Klarheit von uns ein. Sie stärkt das "Ich" als den Ursprung. Und das hat nichts mit dem Ego zu tun, ICH bedeutet die Verantwortung für das eigene Feld zu übernehmen. Opferrollen ade! Sie erinnert dich an die Kraft und Magie, die entsteht, wenn du deine Wahrheit verkörperst. 2026 wirkt also durch dein Erleben, durch dein Tun und damit durch deinen Körper. Wie oft haben ich in den letzten Jahren von den Organwesen erzählt in meinen Livecalls und Vorträgen, dass unser Körper immer lauter werden muss, damit wir ihm zuhören. Damit ist nun Schluss. Wir werden gezwungen hinzuhören.. die Zeit ist gekommen. Das nummerologische 1er-Jahr trägt das Ich als Quelle. Es hat mit 2026 ein neuer Zyklus begonnen. Das Ich zeigt sich hier als bewusster Ursprung, ein Raum für Klarheit und ein Ort gelebter Verantwortung. Die zentrale Frage dieses Jahres lautet: WIE lebt meine Wahrheit in meinem Körper? Die Antwort ist einfach geschrieben, aber in der Verkörperung tiefgehend: Sie lebt in meinen Beziehungen, in meinem Tempo und in meiner Art, Entscheidungen zu treffen. Selbstliebe ist dabei ein Schlüsselwort.. klar ist es schon totgeredet in der Spiriszene, und doch ist Selbstliebe so weit weg von unserem Alltag. Denn sie wohnt da, wo wir Respekt vor unseren eigenen Grenzen zeigen, lebt im Vertrauen in unsere eigene Wahrnehmung und wächst im Mut, unseren eigenen Weg sichtbar zu gehen. Dabei dürfen Grenzen als Ausdruck unserer inneren Würde gesehen werden. Denn Grenzen formen Klarheit, sie ordnen das innere Feld und schaffen Frieden in unserem Nervensystem. Sie entstehen aus Selbstachtung, aus Verbundenheit mit unserem eigenen Körper und einem tiefen Wissen um unseren eigenen Wert. Ich liebe ja das Bild des Tempels.. ein wundervoller magischer Raum.. Tempelarbeit lebt heute im Menschsein, im Dasein und im Spüren. Der Körper wird zum Ort der Erinnerung. Zum Raum, in dem Spiritualität Form annimmt und zum Gefäß deiner Wahrheit. Der Tempel steht also mitten in deinem Alltag. In der Küche. Im Gespräch. Im Atem zwischen zwei Aufgaben. Kommenden Mittwoch dem 14.01.26 öffnen meine Kollegin Meike und ich einen solchen Tempelkreis. Einen Raum für Lauschen, fürs Erforschen und für deine Erinnerung. Wir lesen gemeinsam die Zeitqualität als Einladung zur inneren Aufrichtung. Wir fragen, was Tempelarbeit heute bedeutet und wie jede Einzelne von euch ihre Wahrheit 2026 leben darf. Dieses Jahr 2026 beginnt dort, wo der Körper ernst genommen wird und Wahrheit einen Platz im Alltag findet. Das Leben ist schön. Punkt. Naeli PS: Schreib mir eine Nachricht , wenn du gerne live dabei sein möchtest!
6. Januar 2026
Tanja Ich erinnere mich genau an diesen Morgen, als wäre es erst gestern gewesen. Die Adria lag ruhig vor mir, die Luft war frisch und klar, der Sonnenaufgang präsentierte sich als roter Feuerball über dem Meer. Ich saß in einer Meditation, ganz entspannt und bei mir in voller Präsenz. Und dann war sie da. Naeli zeigte sich mir, ich wusste sofort wer da vor mir stand. Ihre Gegenwart war eindeutig. Diese Begegnung hat mein Leben von Grund auf verändert. Naeli kam als Erinnerung, zeigte sich als Wesen. Weil in mir Raum entstanden war, ich hatte zu dem Zeitpunkt echt schon intensiv an mir gearbeitet. Mein Ego war also bereit, diesen Raum zu halten. Es trat für einen kurzen Moment zur Seite, damit etwas Größeres durch mich wirken konnte. In diesem Moment verstand ich: wahre Größe zeigt sich dort, wo Hingabe möglich wird. Der Name Naeli trägt eine tiefe Bedeutung. Er steht für „von Gott gegeben“ und für bedingungslose Liebe in ihrer reinen Essenz. (Musste ich auch erst im Nachhinein recherchieren) Diese Qualität durchströmte mich in diesem Moment. Sie erinnerte mich an das, was ich immer war und was ich hier in dieser Inkarnation als Tanja leben darf. Naeli Ich kam zu dir, als dein Herz weit genug war. Als dein Inneres still wurde und dein Wesen bereit war, sich selbst zu erkennen. Ich trage die Erinnerung an viele Wege. Ich kenne die Erde gut. Ich liebe ihre Dichte, ihre Farben und ihre Körperlichkeit. Ja, ich bin eine alte Seele (wobei Zeit für mich keine Bedeutung hat). In anderen Leben wirkte ich gerne als Lichtkriegerin, getragen von meinem tiefen Sinn für Gerechtigkeit und Ausgleich. Gerechtigkeit lebt in mir als innere Ordnung. Ich richte aus, indem ich erinnere. Ich bin also eine "Erinnerin". Ein Engel ohne Flügel, der darauf hinweist, dass auch in dir ein Licht brennt. Jede Seele trägt dieses Licht. Jede Seele kommt mit einer Aufgabe. Und jedes Licht wird hier gebraucht. Tanja Mit Naeli trat auch ein neues Verständnis in mein Leben. Wir alle sind Seelen, die für eine bestimmte Zeit einen Körper bewohnen. Dieser Körper ist ein Geschenk, ein Raum für Erfahrung, für Wachstum und für Verkörperung. Bewusstsein darf hier reifen. Verantwortung darf übernommen werden. UND: dein Leben will gelebt werden. Naeli zeigte mir auch unsere geistigen Begleiter. Oranius, der Hirsch im Nebel, trägt Würde, Schutz und klare Führung. Seine Präsenz richtet uns auf und stärkt unsere innere Haltung. Serafin, der Mäusebussard, fliegt an unserer Seite. Er bringt Weitblick, Übersicht und die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen. Hach ich mag die beiden echt gern mittlerweile, sie haben auch ganz viel Humor! Diese Wesen begleiten meinen Weg bis heute. Sie erinnern mich daran, warum ich hier bin. Und sie tragen mich, wenn ich Räume halte, Menschen begleite und den Krafthof Naeli mit Leben fülle. Naeli Ich habe viele Körper beseelt, oft als Mutter. Ich kenne das Tragen von Leben, das Hüten von Übergängen, das Begleiten von Wachstum. Muttersein ist mir vertraut. Es lehrt Präsenz, Hingabe und Klarheit. Ich wirke durch dich, Tanja, damit Erinnerung Gestalt annimmt. Damit Spiritualität im Alltag lebt. In dem Brot, das von dir gebacken wird. In den Pflanzen, die dich und deine Soulis begleiten. In deinen Räumen, die sich öffnen und wieder schließen. Ich erinnere dich daran, dass diese Zeit Bedeutung trägt. Dass jede Seele hier etwas Wesentliches beiträgt. Tanja Heute weiß ich: Naeli lebt durch mich. Sie spricht durch meine Arbeit, durch meine Worte, durch mein Tun. Sie erinnert mich täglich an meine Aufgabe. Und sie erinnert auch dich daran, dass auch in dir ein Licht brennt, das gelebt werden will. Diese Begegnung war ein Anfang. Und sie wirkt täglich weiter. Das Leben ist schön. Punkt. (Noch schöner mit solchen Begleitern an deiner Seite)
5. Januar 2026
Ich backe Brot, seit ich Mama bin. Also seit gut zwanzig Jahren. Wenn ich heute zurückschaue, war das kein kurzer Lernweg, sondern ein langer Prozess, der sich mit meinem Leben eng verflochten hat. Mit meinen 4 Töchtern, mit vielen Herausforderungen, und Ernährungsumstellungen, mit vielen Umwegen und ebenso vielen Momenten des Gelingens. Am Anfang stand ganz klassisch viel Hefe und viel Weizen. Brot sollte satt machen, schnell gebacken sein und am besten verlässlich gelingen. Dann kam die Zöliakie-Diagnose bei meiner zweiten Tochter, und damit hat sich meine Backwelt schlagartig verändert. Backen wurde auf einmal zu einem Experimentierfeld, ok ehrlich es war eher ein experimentelles Schlachtfeld. Glutenfreie Brote fordern Geduld, Feingefühl und eine sehr hohe Frustrationstoleranz. (Hab ich alles nicht) Viele Laibe landeten im Müll, manche zerbröselten schon beim Anschneiden, und ganz viele schmeckten nach allem, nur nicht nach Brot. Und dann gab es die ersten Erfolge. Kleine zuerst, aber viel später auch größere. Der Moment, als ich meinen ersten eigenen Sauerteig gezüchtet habe, gehört bis heute zu meinen persönlichen Backhöhepunkten. Sauerteig hat etwas Eigenwilliges, er hat eine Persönlichkeit, ein bisschen eine Dramaqueen. Er verlangt Aufmerksamkeit, Rhythmus und Zeit. Lange Teigführungen haben mir beigebracht, dass Eile im Brotbacken ihren Preis hat. Je mehr ich mich darauf eingelassen habe, desto besser wurde das Ergebnis und desto ruhiger wurde ich selbst. Dann kam die C-Krise und wir hatten zeitweise 6 Kinder im Haus und so haben wir einen professionellen Brotbackofen gekauft. Für fünftausend Euro. Ein klares Bekenntnis, ein Ofen, der 14 Kilo Brot in einem Durchgang schafft. Ein Ofen, der sagt: das hier ist mehr als ein Hobby. 2025 kam die plötzliche Maisunverträglichkeit meiner Zöliakie-Tochter hinzu und wieder begann alles von vorne. Neue Zutaten, eigene Mehlmischungen entwickeln, noch mehr Feinarbeit. Glutenfreie Sauerteigbrote entwickelten sich langsam, Schritt für Schritt. Und daneben entstanden ganz selbstverständlich auch Roggensauerteigbrote, für meinen Mann und meine Freunde, fürs Gemüt, für den Kopf und zum Durchatmen. Denn Kneten entspannt. Brotyoga :-) (soll ich mir das patentieren lassen?) Brotbacken war für mich immer mehr als Ernährung. Es ist Erdung pur. Mein Weg zurück in meinen Körper. Ein Tun, das mich aus dem Denken holt und ins Fühlen bringt. Und immer war da dieser Wunsch in mir, das Backen mit der Seelenplanarbeit zu verbinden. Räume zu schaffen, in denen beides Platz hat, offline im Reallife. Echt, mit Menschen, die bleiben wollen. Mit Händen im Teig und ihren Füßen auf dem Boden. Seit wenigen Monaten leben wir hier im Südburgenland, am Krafthof Naeli. Und hier steht ein blauer Ofen (ein riesiger Tischherd mit noch größerem Brotbackofen), der heuer 100 Jahre alt wird. Ein Ofen mit Geschichte. Aber einer, der sich nach Leben sehnt, nach einem Hoffest. Nach vielen Menschen, die sich um ihn versammeln. Nach Gesprächen, nach lautem Lachen, viel Wein am Tisch und nach Brotduft in der warmen Luft. Hier am Krafthof Naeli wird Spiritualität verkörpert. Beim Kneten, beim Warten und beim Teilen. Ja es ist Alchemie, wenn aus Mehl, Wasser und einem lebendigen Sauerteig durch Zeit, Wärme, Geduld und berührende Hände etwas entsteht, das nährt, duftet, verbindet und zeigt, wie Verwandlung im Alltag geschieht, leise, tief und ganz selbstverständlich. Mein Brot zu backen erinnert mich immer wieder daran, worum es wirklich geht im Leben: um Präsenz, um Geduld, um meine absolute bedingungslose Hingabe. Und darum, dass Wachstum Zeit braucht. Manchmal braucht es eben Mehl an den Händen, um wieder bei sich anzukommen. Aus all dem ist ein Wunsch gewachsen. Räume zu öffnen, in denen Brotbacken und Seelenarbeit zusammenfinden dürfen. Räume abseits von Bildschirmen, mit Zeit, mit Rhythmus und mit echten Begegnungen. Am Krafthof Naeli entsteht Platz für genau das: für Hände im Teig, für Stille zwischen den Arbeitsschritten, für Gespräche, die sich ergeben und für Erinnerung, die über den Körper ihren Weg findet. Diese Räume richten sich an Menschen, die Spiritualität leben wollen, statt über sie zu sprechen. An jene, die Erdung suchen und Tiefe schätzen. Der blaue Ofen wartet. Das Brot braucht Zeit. Und manches entsteht genau dann, wenn wir gemeinsam langsamer werden. Wenn dich diese Einladung berührt, halte Ausschau nach den kommenden Terminen hier am Krafthof Naeli. Manche Wege beginnen leise. Und führen genau dorthin, wo wir ankommen dürfen. Das Leben ist schön. Punkt. (Noch schöner mit Teigresten an den Fingern)
5. Januar 2026
Das Leben ist schön. Punkt. Dieser Satz ist für mich kein Kalenderspruch und auch keine Durchhalteparole. Er ist auch kein spirituelles Pflaster, das ich mir über schmerzhafte Erfahrungen geklebt hab'. Das Leben ist schön, nicht weil es leicht wäre, sondern weil es echt ist und weil es mich täglich fordert. Es schont mich nicht und zwingt mich immer wieder, noch ehrlicher zu mir selbst zu sein. Autsch! Wir sind hier als Seelen in einem menschlichen Körper inkarniert. Die Erde ist kein Planet zum Ausruhen. Unsere Aufgabe ist es nicht, es uns hier gemütlich einzurichten und möglichst ungestört durchzukommen. (mein Ego grad so: schön wärs aber schon oder?) Die Erde ist kein Planet für einen 365-Tage-Thermenurlaub. (Mein Ego guckt mich grad entgeistert an) Sie ist ein Erfahrungsraum. Ein Ort, an dem Wachstum stattfinden soll. Und Wachstum entsteht nicht im Dämmerschlaf, sondern dort, wo etwas ins Schwanken gerät. Wo Herausforderungen urplötzlich auftauchen, Krisen ohne Einladung anklopfen und vermeintliche Sicherheiten sich in Luft auflösen. Es geht nicht um Bestrafung, sondern es dient unserer Entwicklung. Spiritualität bedeutet für mich genau das: mitten im Leben zu stehen und es auszuhalten. Sie ist kein Konzept, das man sich aneignet, keine Theorie, die man verstanden haben muss, keine teure Ausbildung die du durchziehen musst und schon gar nichts Abgehobenes, das über deinem Alltag wie eine Goldwolke schwebt. Spiritualität ist keine mentale Übung. Sie ist deine Tatsache, und meine. Wir sind spirituell, weil wir Seelen sind, die einen Körper bewohnen. Ausnahmslos alle. Dafür muss man nichts tun, nichts lernen, nichts erreichen. Man muss nur da sein. (Klingt doch einfach easy oder?) Dein Körper ist dabei kein Hindernis auf deinem Weg, kein lästiges Anhängsel. Er ist das Gefäß, ich sag' auch gerne Fahrzeug. Eine Leihgabe, ein Geschenk auf Zeit. Und wie bei jedem Geschenk geht es auch hier um Wertschätzung, um Pflege (auch dein Auto stellst du regelmässig zum Service und betankst es mit dem richtigen Kraftstoff) und um bewusste Präsenz. Verkörperung bedeutet nicht, dein Fahrzeug Körper zu optimieren, sondern ihn ernst zu nehmen und ihm zuzuhören. Den Körper mitzunehmen, auch wenn der Kopf schneller denkt. Bewusstsein darf wachsen. Als Verantwortung, die im Tun sichtbar wird. Für dieses Leben und für die Zeit, die uns hier zur Verfügung steht. Auch das Ego hat darin seinen Platz. Es ist kein Feind, den man bekämpfen oder wegmeditieren müsste. Es darf reifen und lernen, sich in den Dienst deiner Seele zu stellen. Wir brauchen es hier. Wir sind doch hier, um zu handeln, zu entscheiden, zu gestalten und nicht um uns (oder das Ego) aufzulösen. Ich vertraue langsamen Wegen. Tief wirkenden Prozessen, die ihre Zeit brauchen. Wie guter Wein oder Sauerteigbrot. Natürliche Reife, die sich nicht künstlich beschleunigen lässt. In meiner Arbeit folge ich diesen Rhythmen. Ich arbeite mit deinen Augen als Tor zur Erinnerung, mit Pflanzenwesen als Begleiterinnen und mit Zyklen, die uns die Natur vorgibt – nicht der Kirchenkalender. Ich öffne Räume, halte sie bewusst und schließe sie wieder, wenn ein Prozess rund geworden ist. Weil Tiefe einen Anfang und einen Abschluss braucht. Ich begleite Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Für sich selbst, für ihren Körper und für das, was sich zeigen will, wenn man dem nicht mehr ausweicht. Diese Arbeit ist nichts für den schnellen Impuls zwischendurch, sie ist für Menschen, die aushalten können. Zum Geschenk des irdischen Lebens gehören für mich Genuss und Erdung ganz selbstverständlich dazu. Gutes, natürliches Essen. Brot, das Zeit hatte zu reifen. Ein Glas österreichischer Wein in netter Gesellschaft. Ein herzliches Lachen tief aus dem Bauch, das nichts beweisen muss. All das ist keine Ablenkung vom Spirituellen. Nein, es ist Teil davon. Dein Leben will gelebt werden und nicht erklärt! Und vielleicht ist genau das der Punkt: Das Leben ist schön, wenn wir aufhören, es verbessern zu wollen. Wenn wir ankommen und wenn wir bleiben. Wenn wir uns einlassen auf das, was ist, mit allem, was dazugehört. Das Leben ist schön. Punkt.